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SLAM

Simultaneous Localization and Mapping

SLAM erstellt eine Karte und bestimmt gleichzeitig die eigene Position darin, wenn noch keine verlässliche Umgebungskarte vorhanden ist. Der Begriff SLAM ist vor allem für Positionsbestimmung und sichere Bewegungsplanung relevant. Für Unternehmen zählt dabei: Roboter können Ziele flexibel anfahren und auf Veränderungen im Betrieb reagieren. Die konkrete Eignung zeigt sich erst im Zusammenspiel mit Prozess, Umgebung und sicherem Betrieb.

SLAM steht für „Simultaneous Localization and Mapping“. SLAM erstellt eine Karte und bestimmt gleichzeitig die eigene Position darin, wenn noch keine verlässliche Umgebungskarte vorhanden ist. Der Begriff ist wichtig, weil in Robotikprojekten ähnlich klingende Technologien häufig unterschiedliche Voraussetzungen besitzen. Wer SLAM früh eindeutig beschreibt, kann Angebote besser vergleichen, Verantwortlichkeiten klären und vermeiden, dass ein technisch interessantes Produkt am tatsächlichen Arbeitsablauf vorbeigeplant wird.

Vereinfacht funktioniert SLAM so: Karten, Bewegungsmodelle und aktuelle Sensordaten werden zu Position, Route und kurzfristiger Hindernisreaktion verbunden. Dabei zählt nicht nur eine einzelne Komponente. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Hardware, Software, Daten und einer zur Umgebung passenden Konfiguration. Messwerte oder Befehle werden erfasst, bewertet und in eine nachvollziehbare Reaktion übersetzt. Je dynamischer die Umgebung ist, desto wichtiger werden robuste Rückmeldungen und ein geregelter Umgang mit Ausnahmen.

Eingesetzt wird SLAM typischerweise für Positionsbestimmung und sichere Bewegungsplanung. Der praktische Nutzen entsteht, wenn eine wiederkehrende, belastende oder sicherheitskritische Aufgabe klar abgegrenzt werden kann. Roboter können Ziele flexibel anfahren und auf Veränderungen im Betrieb reagieren. Gute Projekte starten deshalb nicht mit einer Produktliste, sondern mit Prozessdaten: Häufigkeit, Wege, Lasten, Störungen, Qualitätsanforderungen und verfügbare Schnittstellen.

Für Unternehmen ist SLAM besonders interessant, wenn Nutzen und Betriebsaufwand gemeinsam betrachtet werden. Neben Anschaffung oder Software zählen Integration, Schulung, Wartung, interne Betreuung und mögliche Prozessanpassungen. Ein Pilot mit messbaren Kriterien zeigt, ob die Lösung nur in einer Vorführung überzeugt oder auch im Alltag verlässlich Leistung liefert. Daraus entsteht eine belastbare Grundlage für Rollout, Beschaffung und Betrieb.

Ein Unternehmen aus dem Bereich AMR betrachtet SLAM bei der Einführung einer Robotiklösung. SLAM erstellt eine Karte und bestimmt gleichzeitig die eigene Position darin, wenn noch keine verlässliche Umgebungskarte vorhanden ist. Das Projektteam dokumentiert Ausgangslage, Schnittstellen und Abnahmekriterien, testet die Funktion in einem begrenzten Einsatzbereich und entscheidet danach anhand gemessener Ergebnisse über den Regelbetrieb. Das Beispiel zeigt zugleich, dass SLAM selten isoliert betrachtet werden sollte. Meist hängen Ergebnis und Akzeptanz von angrenzenden Systemen, geschulten Verantwortlichen und klaren Eskalationswegen ab.

Grenzen gehören zur realistischen Bewertung: dynamische Umgebungen, wenig Strukturen, Wetter und Sensorabschattung können Orientierung erschweren. Hinzu kommen Anforderungen an Arbeitssicherheit, Datenschutz oder IT-Sicherheit, sobald Menschen, Bilddaten oder Unternehmensnetze betroffen sind. SLAM ist deshalb nicht automatisch für jeden Standort geeignet. Eine strukturierte Use-Case-Analyse, ein dokumentierter Test und definierte Abnahmekriterien reduzieren das Risiko deutlich.

In practice

Ein Unternehmen aus dem Bereich AMR betrachtet SLAM bei der Einführung einer Robotiklösung. SLAM erstellt eine Karte und bestimmt gleichzeitig die eigene Position darin, wenn noch keine verlässliche Umgebungskarte vorhanden ist. Das Projektteam dokumentiert Ausgangslage, Schnittstellen und Abnahmekriterien, testet die Funktion in einem begrenzten Einsatzbereich und entscheidet danach anhand gemessener Ergebnisse über den Regelbetrieb.

Advantages

  • schafft Klarheit für Positionsbestimmung und sichere Bewegungsplanung
  • unterstützt nachvollziehbare und wiederholbare Abläufe
  • liefert eine Grundlage für Messung und Skalierung
  • kann Beschäftigte bei geeigneten Aufgaben gezielt entlasten

Limitations

  • dynamische Umgebungen, wenig Strukturen, Wetter und Sensorabschattung können Orientierung erschweren
  • Einführung und Integration verursachen zusätzlichen Projektaufwand
  • Nutzen hängt von Prozessqualität und realer Auslastung ab
  • Wartung, Updates und Verantwortlichkeiten bleiben dauerhaft erforderlich

Typical applications

AMRReinigungsroboterQuadrupedsServiceroboter

Frequently asked questions

Was bedeutet SLAM einfach erklärt?
SLAM erstellt eine Karte und bestimmt gleichzeitig die eigene Position darin, wenn noch keine verlässliche Umgebungskarte vorhanden ist.
Wie funktioniert SLAM in der Praxis?
In der Praxis gilt: Karten, Bewegungsmodelle und aktuelle Sensordaten werden zu Position, Route und kurzfristiger Hindernisreaktion verbunden. Vor dem Regelbetrieb werden Aufgabe, Umgebung und Ausnahmen getestet.
Wann ist SLAM für ein Unternehmen sinnvoll?
SLAM ist sinnvoll, wenn der beschriebene Bedarf regelmäßig auftritt, klare Erfolgskriterien bestehen und die Rahmenbedingungen zum Einsatz passen. Roboter können Ziele flexibel anfahren und auf Veränderungen im Betrieb reagieren.
Welche Grenzen hat SLAM?
Wesentliche Grenzen sind: dynamische Umgebungen, wenig Strukturen, Wetter und Sensorabschattung können Orientierung erschweren. Die Eignung muss deshalb am konkreten Einsatzort geprüft werden.

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