
Humanoide Roboter für Unternehmen
Menschähnlich aufgebaute Assistenzroboter für Service, Empfang und Informationsaufgaben. Intuitiv, effizient, einsatzbereit.
Typische Einsatzfelder
VOM LERNEN ZUM EINSATZ
Ein Roboter. Viele Lernschritte. Ein realer Prozess.
Einen Humanoiden einsatzfähig zu machen, ist ein Entwicklungs- und Integrationsprojekt. Am Beispiel Palettieren zeigen wir, wie aus Demonstrationen, Simulation und realen Tests eine aufgabenbezogene Bewegungsstrategie entsteht.
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Zuerst den Prozess verstehen.
Wo liegt der Karton? Wie darf er gegriffen werden, und wo soll er stehen? Arbeitsraum, Greifflächen, Lastgrenzen und sichere Stopps werden festgelegt. Die Palette steht hier auf einem Hubtisch.
Vorbereitete Bewegungssequenzen, kein KI-Training im Browser. Zeitlich verdichtet; keine Aussage zu realen Taktzeiten oder zur Leistungsfähigkeit eines bestimmten Roboters.
Was diese Darstellung zeigt – und was zur Praxis gehört
Gezeigt wird ein möglicher Entwicklungsweg. Imitationslernen und Reinforcement Learning können kombiniert werden; nicht jedes Robotikprojekt nutzt beide Verfahren oder diese Reihenfolge.
Zuerst den Prozess verstehen.
Wo liegt der Karton? Wie darf er gegriffen werden, und wo soll er stehen? Arbeitsraum, Greifflächen, Lastgrenzen und sichere Stopps werden festgelegt. Die Palette steht hier auf einem Hubtisch.
Von guten Beispielen lernen.
Menschen führen den Roboter etwa per Teleoperation. Kamerabilder, Gelenkzustände und Aktionen werden aufgezeichnet. Imitationslernen kann daraus eine erste Bewegungsstrategie – eine Policy – ableiten.
Viele Versuche. Gezieltes Feedback.
Virtuelle Zellen ermöglichen parallele Versuche ohne reale Werkstücke zu beschädigen. Reinforcement Learning kann eine Strategie mit Rückmeldung zu Griff, Ablage, Aufwand und Regelverletzungen verbessern.
Hält die Strategie Veränderungen aus?
Position, Masse und Reibung können im Training variiert werden. Anschließend prüft man die feste Strategie an zurückgehaltenen Testfällen. Fehler zeigen, wo Daten, Modell oder Training verbessert werden müssen.
Erst der Pilot zeigt, was trägt.
Am echten Roboter werden Sensoren und Bewegungen abgeglichen und kleine Versuche kontrolliert freigegeben. Förderer, Palette und Anlagensteuerung müssen zusammenspielen. Fehlende Freigaben verhindern eine Übergabe.
Die Arbeitszelle ist Teil der Lösung.
Ein gestoppter Rollenförderer stellt geschlossene, befüllte Kartons bereit. Im kleinen Lehrbeispiel greift der Roboter seitlich und setzt zwei Kartons nebeneinander auf der Palette ab – beim Transfer gedreht, mit 100 mm Abstand für den Rückzug der Hand. Die Halbpalette (0,8 × 0,6 m) steht dafür auf einem Hubtisch. Handbewegung und Kontakt sind vereinfacht dargestellt; Greifkräfte und Reibung werden nicht berechnet. Für eine reale Anwendung müssen Lasten, Kartonfestigkeit, Hände oder Greifer, Reichweite und Packbild gemeinsam ausgelegt und erprobt werden.
Einsatzreife muss nachgewiesen werden.
Vor dem Betrieb stehen Risikobeurteilung, technische Schutzmaßnahmen, Anlagenkommunikation, Kalibrierung und kontrollierte Pilotversuche. Gemessen werden unter anderem sichere Handhabung, Ablagequalität, Eingriffe und Prozessstabilität. Schutzfunktionen sind unabhängig von der gelernten Bewegungsstrategie. Die virtuelle Ansicht ersetzt weder diese Nachweise noch eine Inbetriebnahme.
Fachliche Grundlagen
- Boston Dynamics · Training for hard work
- NVIDIA Isaac Lab · Imitation learning
- Agility Robotics · Built for the real world
DeepRoboticsLab · DR02 Pro — 3D-Robotermodell: DR02-Pro-Geometrie und Gelenkkette von DeepRoboticsLab, BSD-3-Clause, mit für die Webansicht aufbereiteten Materialien. Die originalen Handformen bleiben erhalten. Der vorbereitete Bewegungsablauf ist eine Lehrdarstellung und belegt weder eine DR02-Palettierfähigkeit noch eine Empfehlung durch Deep Robotics.
Verfügbare Modelle im Katalog
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Projektpakete
Pilot
Kurzfristiger Testeinsatz zur Validierung von Use-Case und System. Klare Ziele, begrenzter Umfang, messbare Ergebnisse.
Integration
Technische Integration in Ihre Infrastruktur: Schnittstellen, Software, Netzwerk. Dokumentation und Übergabe inklusive.
Training
Schulung Ihrer Teams für Betrieb und Wartung. Praxisnah, auf Ihre Prozesse zugeschnitten.
Betrieb & SLA
Langfristige Begleitung: Wartung, Updates, Support. Klare Verantwortlichkeiten und Reaktionszeiten.
Auswahlkriterien
Compliance & Verantwortung
Veyra ist Reseller und Integrationspartner – nicht Hersteller. CE-Konformität und Maschinenrichtlinie werden pro System transparent kommuniziert. Wir begleiten Sie bei der Einordnung und Dokumentation.
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Häufige Fragen
EDU-Varianten sind für Forschung und Entwicklung konzipiert, oft mit weniger Einschränkungen. Pro-Varianten zielen auf den kommerziellen Einsatz und sind oft CE-vorbereitet oder -zertifiziert. Wir beraten Sie zur passenden Variante.


